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BC-kommunal 03.KW 2017

Rostiges Wasser in Biberach

 

Viele Biberacher kennen das Problem: Schon nach wenigen Tagen Abwesenheit fließt braune Brühe aus der Wasserleitung. Was ist die Ursache? Ist das Wasser gesundheitsschädlich? Muss man teure Filter einbauen, die Schadstoffe ausfiltern sollen? Nein, sagen die Stadtwerke Biberach. Das Biberacher Leitungswasser hat eine hervorragende Beschaffenheit. Es hat Lebensmittelqualität und kann direkt aus dem Wasserhahn getrunken werden. Es braucht keinerlei zusätzliche Behandlung. Steht das Wasser längere Zeit in den Leitungen (Stagnationswasser), kann es zu rotbraunen Verfärbungen kommen. Dabei handelt es sich meist um Rostspuren, die aus metallischen Bereichen der Hausinstallation stammen. Der Rost kann durch ausreichendes Spülen beseitigt werden. Sobald das Wasser wieder klar ist und sich die Temperatur nicht mehr merklich ändert, kann das Wasser wieder als Lebensmittel verwendet werden. Im Internet erfährt man darüber hinaus, dass Rost chemisch stabil ist und nach Aufnahme im Körper unverändert ausgeschieden wird. Rostiges Wasser ist also nicht gesundheitsschädlich - eine Beruhigung für rostgeplagte Biberacher. Warum, fragen sich die FW, braucht man dann in Schulen und Kindergärten 5.000 € teure Wasserspender mit verschiedenen Filtern, für die auch noch jährlich 500 € Wartungskosten anfallen? Morgens kurz das Wasser laufen lassen bis es klar und kühl ist und dann frisches Wasser in den Trinkbecher. Wohl bekomm`s!

 

Kontakt: Marlene Goeth, Tel. 168709, E-Mail: Marlene.Goeth@gmx.de