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BC-kommunal 08.KW 2018

 

DFB-Minispielfeld Gaisental – Mauer oder Lärmschutzwand?

 

Das Minispielfeld bei der Gaisentalschule hat seit 2016 kontroverse Diskussionen ausgelöst. Grund für die Klage eines Anwohners war der Lärm, der hauptsächlich durch das Aufschlagen der Bälle an die Bande des Spielfelds als besonders nervend empfunden wird. Das Verwaltungsgericht hat im November einen Kompromiss vorgeschlagen, der zur Befriedung im Nachbarschaftsstreit beitragen soll. Die Errichtung einer schallabsorbierenden Lärmschutzwand soll die Geräusche so mindern, dass ein Spielbetrieb von 8.00 bis 21.00 Uhr möglich ist. Dies ist das Ergebnis der schalltechnischen Untersuchung. Diesem Kompromiss haben die FW zugestimmt, weil uns vermittelt wurde, dass die Entscheidung des Gerichts wahrscheinlich auf Einstellung des Spielbetriebs lauten könnte. Unser Wunsch ist auch, dass die Wand begrünt werden kann, um so nicht den Eindruck der „Biberacher Mauer“ entstehen zu lassen. Die FW legen auch Wert auf die Erneuerung der zerfetzten Ballfangnetze und die Dämmung der Bande, so dass Schallemissionen zum östlichen Wohngebiet reduziert werden. In den letzten Jahren hat die Stadt mit viel Geld tolle Sportanlagen in der Schulmeile geschaffen. Da eine Verlegung des Spielfeldes an den Stadtrand nicht in Frage kam, muss jetzt Geld ausgegeben werden, um den Sportbetrieb im Wohnumfeld zu ermöglichen. Die FW hoffen auf zukünftige gegenseitige Rücksichtnahme von spielenden Kindern und Nachbarn, nicht nur im Gaisental.

 

Kontakt: Magdalena Bopp, Telefon: 6624, E-Mail: bopp@stadtrat-biberach.de