Home Kontakt Impressum Datenschutz und Haftungshinweise
Startseite ›

BC-kommunal 20.KW 2017

Mein Freund der Wald

 

Die Stadt Biberach und die Hospitalstiftung besitzen zusammen genommen 2.260 ha Waldfläche. Was das heißt, kann der Laie erst ermessen, wenn er den jährlichen Gewinn aus der Forstwirtschaft erfährt. Pro Jahr werden im Schnitt 860.000 € erwirtschaftet, ca. 600.000 € davon für die Hospitalstiftung. Für die Stiftung ist der Forst eine entscheidende Einnahmequelle, um die Stiftungsaufgaben zu erfüllen. Aber der Wald ist keine Holzfabrik. Er darf nicht nur unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Der Wald hat wichtige Funktionen für die Sauerstoffproduktion und Verbesserung der Luftqualität, für Freizeit und Erholung. Wir müssen den Spagat schaffen zwischen Ökonomie und Ökologie. Die FW haben den Eindruck, dass dies im städtisch/hospitälischen Wald weitgehend gelingt. Nehmen wir das gesteckte Ziel der Baumartenentwicklung mit 65% Nadel- und 35% Laubholz. Die größten Einnahmen werden mit Nadelholz, speziell der Fichte, erzielt. Eine Fichte ist mit 100 Jahren erntereif, eine Eiche erst mit 300 Jahren. Darüber hinaus ist die Ausbeute bei der Fichte größer. Also Aufbau einer Fichtenmonokultur? Nein! Laubbäume sind ökologisch äußerst wichtig und auch beim Nadelholz ist Vielfalt angesagt: Douglasien kommen mit dem Klimawandel besser zurecht, die tief wurzelnden Weißtannen sind weniger sturmgefährdet und besiedeln auch feuchtere Böden. Die FW unterstützen voll die Strategie der städtischen Forstverwaltung.

 

Kontakt: Marlene Goeth, Tel. 168709, E-Mail: Marlene.Goeth@gmx.de