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BC-kommunal 43.KW 2017

Biberach und seine Brunnen

 

Brunnen tragen zum Flair einer Altstadt bei. Dabei werden sie akzeptiert wie der Brunnen am Marktplatz oder sind jahrelang Gegenstand heißer Diskussionen wie der Spitalhofbrunnen. Am 05.10.17 fasste daher der Gemeinderat folgende Beschlüsse:

Der Wasserkasten bleibt ohne Sockel auf dem Saumarkt und wird im Winter durch Einhausung gegen Salz und Beschädigungen geschützt. Die Wasserstele auf dem Schadenhof wird mittelfristig entfernt und durch einen Brunnen in Abstimmung mit dem Gemeinderat ersetzt, wobei die FW Wert darauflegen, dass Kinder im Trinkwasser spielen können. Der Entwicklungsplan „Wasser in der Stadt“ aus dem Jahr 2009 wird fortgeschrieben und auf Anregung der FW um eine Dokumentation zu verschwun-denen Brunnen ergänzt. In diesem Zusammenhang haben die FW die Reparatur des Biberbrunnens an der Gigelbergturnhalle angemahnt. Die Brunnenplastik aus dem Jahr 1998 im Spitalhof wird abgebaut und eingelagert. Dabei ging es nicht um die Wertigkeit der Kunst an sich, sondern vielmehr um den Aufstellungsort. Die beiden schrillen nackten weiblichen Figuren verdecken die Herren Braith und Mali. Was manche eine gelungene Provokation nennen, lehnen viele Bürger ab. Der Brunnen macht sich an diesem Ort wichtiger als er ist und würde in großzügiger Umgebung gewinnen. Der Künstler Thiel ist sauer - viele Biberacher Bürger freuen sich auf eine Ruhezone, die zum Verweilen, Innehalten und Aufatmen einlädt.

 

Kontakt: Ulrich Heinkele, Tel. BC 72042, Mail: heinkele@stadtrat-biberach.de