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BC-kommunal 11-2013

Kunst im öffentlichen Raum 

72 Kunstwerke zieren den öffentlichen Raum von Biberach. Es gibt wohl kaum jemanden, der alle diese Kunstwerke, ihre Standorte und ihre Bedeutung kennt. Dr. Degreif hat zusammen mit dem Stadtplanungsamt die Kunstwerke dokumentiert. Die aufwändige Bestandsaufnahme darf nicht in der Schublade verschwinden, sondern sollte der Bevölkerung über BC kommunal, über eine Broschüre und das Internet verfügbar sein. Besonders wichtig ist den FW die Beschriftung der Kunstwerke mit Erklärungen zu Bedeutung und Hintergründen vor Ort. 

Stilistisch ist der Bestand an Kunstwerken in Biberach so bunt wie die Gesellschaft und deren sich wandelnder Geschmack. Die FW begrüßen die Absicht, künftig besonderen Wert auf die Qualität von neuen Kunstwerken zu legen. Wie jedoch lässt sich künstlerische Qualität definieren? Das Projekt "Brache", das an der neuen Realschule umgesetzt werden soll, hat genau diese Diskussion entfacht. Für die FW ist Kunst ein schöpferischer Akt des Künstlers. Die Bereitstellung einer leeren Fläche, die die Schüler ohne jede Kontrollmöglichkeit durch die Schule sinnvoll nutzen oder grob missbrauchen können, ist eine mutige pädagogische Idee, die die FW durchaus begrüßen. Beim Wettbewerb "Kunst am Bau" hätten die FW jedoch klar die ästhetisch prägende Kraft der Arbeit "1.000 Steine = 1 Haus" vorgezogen, bei der die Schüler jedes Jahr das Haus der 1.000 Steine umbauen und mit einer Geheimbotschaft versehen.

Kontakt: Marlene Goeth, Telefon: 168709, E-Mail: Marlene.Goeth@gmx.de