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BC-kommunal 13-2013

Studentenwohnungen in der Karl-Müller-Straße

Der Bau einer Wohnanlage für über 100 Studenten ist ein Paradebeispiel für die Interessenskonflikte, die durch Nachverdichtung in der Innenstadt entstehen. Die mehrgeschossige Anlage passt gut vor die Hanglage, ist kompakt und bietet vielen Studenten dringend benötigten Wohnraum. Der Standort ist für eine normale Wohnbebauung wegen der Hanglage wenig geeignet und erfüllt die Vorgabe des Landesgesetzgebers nach geringem Platzverbrauch und geringer Versiegelung. Die Umweltberichte ergeben keine negativen Auswirkungen auf Flora und Fauna (z.B. hochinteressante Fledermausprotokolle). Der Investor benötigt die 5 Geschosse, damit sich das Objekt rechnet. Parkplätze für die Mieter werden erstellt. Für die direkten Anwohner bedeutet der hohe Bau Verschattung ihrer Grundstücke und damit eine Verschlechterung ihrer Wohnsituation. Der Parkdruck in dieser Gegend wird zunehmen, da insgesamt 11 öffentlich genutzte Stellplätze wegfallen werden. 
Der Gemeinderat muss abwägen, wie die Einwände der Anlieger bewertet werden. Einen Anspruch auf niedrige Bebauung in der Nachbarschaft gibt es dort nicht. Im übergeordneten städtischen Interesse ist aber das Schließen von Baulücken und der Bau von Studenten-Wohnungen durch private Investoren. So bewerten auch die FW die Interessenskonflikte und befürworten das Gebäude in diesem Ausmaß an dieser Stelle.

Kontakt: Friedrich Zügel Telefon 6567 E-Mail kugler-mens-fashion@t-online.de