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BC-kommunal 16-2013

Die Stadtbildsatzung

Es begann mit einem Antrag der FW vom 7. August 2006, in dem die FW die Aktualisierung der damaligen Altstadtsatzung forderten. Lange Zeit passierte nichts, bis die Verwaltung mit einer Untersuchung über die Besonderheit der Altstadt reagierte. Diese Bestandsaufnahme machte klar, weshalb die Innenstadt etwas Besonderes ist. Die einheitlichen Dachformen, die Fassadengestaltung, der weite und zugleich homogen wirkende Marktplatz, um Beispiele zu nennen. Die Verwaltung beschritt neue Wege, indem sie ein nachvollziehbares Regelwerk entwickelte: ein Teil der Satzung für den gesamten Altstadtkern, der andere Teil für historische, stadtbildprägende Gebäude mit strengen Auflagen. Die politische Diskussion kreiste um die Frage, wie detailliert die Gestaltungsvorgaben sein müssen, um zu erhalten, aber gleichzeitig den Wünschen der Bewohner nach moderner Arbeits- und Wohnqualität gerecht zu werden. Keiner will im Museum leben. Eine Altstadt muss Platz für Handel und Dienstleistung bieten. Aus Sicht der FW wird mit dem Satzungsbeschluss ein praktikabler Weg beschritten, der diesen Anforderungen entspricht. Viele Anregungen aller Fraktionen wurden berücksichtigt. Die detaillierten Vorgaben zugunsten der Ästhetik bringen auch Nachteile mit sich. Z. B. ist die Nutzung von Photovoltaikanlagen fast unmöglich.
Die FW stimmen der Stadtbildsatzung zu und gehen davon aus, dass nach 3 Jahren eine Zwischenbilanz gezogen wird.

Kontakt: Friedrich Zügel Telefon 6567 E-Mail kugler-mens-fashion@t-online.de