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BC-kommunal 16-2014

Verkehrssicherheit in Wohnstraßen

In verkehrsberuhigten Straßen gilt Schrittgeschwindigkeit, das sind 5 bis 7 km/Std.
In der Praxis zeigt sich, dass diese Geschwindigkeit aus verschiedenen Gründen (technisch schwierig einzuhalten/Uneinsichtigkeit/Unaufmerksamkeit) nicht eingehalten wird. Der fragliche Zeitgewinn des Autofahrers wird erkauft mit dem ausgeprägten Stress vieler Eltern, deren Kinder auf diesen Straßen tatsächlich oder auch nur gefühlt gefährdet sind. In der Regel findet hier fast nur Verkehr der Nachbarn statt; was liegt näher als das Problem nachbarschaftlich zu lösen?

In Tempo-30-Zonen kommen zum Eigenverkehr Lieferverkehr, Abkürzverkehr z.B. durch die Innenstadt, Parkplatzsuchverkehr, häufige Zu- und Abfahrten zu Betrieben oder Institutionen dazu, wodurch der Stress der Bürger wegen der Sicherheit ihrer Angehörigen noch durch erhebliche Lärmbelästigung deutlich erhöht wird. Hier sind Bauverwaltung und Ordnungsamt gefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Straßenverengung durch Pflanzenkübel, tempomindernde Straßenschwellen und viele Schilder und Zeichen behindern die Sicht auf Kleinkinder und bringen lästigen Brems- und Beschleunigungsverkehr mit sich. Winterdienst und Straßenreinigung sind stark eingeschränkt. Die Freien Wähler befürworten stattdessen angedeutete Schwellen
wie in der Heusteige und geeignete bauliche Fahrbahnverengungen. Das höchste Maß an Sicherheit lässt sich immer noch durch rücksichtsvolles Verhalten erzielen.

Kontakt: Ulrich Heinkele, Tel: 72042, E-Mail: uliheinkele@web.de