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BC-kommunal 20-2013

Eine saubere Stadt ist uns teuer

Was unterscheidet Biberach von Palermo? Vieles, vermutlich. Die Sauberkeit in der Stadt gehört sicher dazu. Einige wenige Schwerpunkte mit hoher Verschmutzung und Sachbeschädigung fallen aber auch in Biberach aus dem Raster – hier sind jedes Jahr der Bereich des Bahnhofs, der Wielandpark, einige Bushaltestellen und die Containerstandorte zu nennen. Diese zentralen Bereiche beeinträchtigen überproportional die subjektive Wahrnehmung, denn Biberach ist nicht nur eine schöne, sondern alles in allem auch eine saubere Stadt. 
Das ergibt sich nicht von selbst. Sonst sähe Palermo aus wie Biberach. Das Baubetriebsamt investiert jährlich über 11.000 Stunden in die Straßenreinigung. Kommunaler Ordnungsdienst und Präsenzdienst überwachen die Einhaltung der Vorschriften. Sonderreinigungen nach besonderen Ereignissen wie Schützen oder Silvester binden zusätzliche Arbeitskräfte. Das kostet viel Geld. Personal-, Material- und Maschinenkosten summierten sich im vergangenen Jahr auf über 700.000 Euro. Die Freien Wähler halten diesen Aufwand aber für absolut gerechtfertigt. Es ist ein bekanntes Phänomen, dass die Hemmschwelle für weitere Verschmutzung und Sachbeschädigung fällt, wenn die Umgebung schon unordentlich ist.
Vielleicht denken Sie daran, bevor Sie nächstes Mal Ihre Zigarettenkippe einfach unter dem Absatz zertreten. Im sauberen Biberach. Oder in Palermo.


Kontakt: Dr. Hans-Joachim Compter, E-Mail: compter@versanet.de