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Von Kreiseln und vom Augenmaß

Von Kreiseln und vom Augenmaß

Seit Jahren ist der Bau von Verkehrskreiseln ein Wunsch vieler Kommunalpolitiker. Erscheint doch die Funktion des Kreisels eleganter zu sein als die ungeliebte Ampel. Allerdings braucht der Kreisel mehr Platz als eine Ampel und ist für große Lastzüge und lange Busse oft schwierig zu durchfahren. Auch für Radler und Fußgänger ist die Ampel einfacher. Häufig ist der Bau teurer, da Grunderwerb nötig ist. Die Situation an der Friedenskirche zeigt, dass nicht jeder Kreisel hält, was er verspricht. Dort ist ein Unfallschwerpunkt geblieben. Ob der geplante Kreisel an der Mittelbiberacher Steige das Allheilmittel sein wird, wird sich zeigen. Wahrscheinlich wären dort bis zur Realisierung die Gefahrensituation und die langen Staus durch Abbieger mit einer vorübergehenden Tempobeschränkung am einfachsten zu beseitigen. Mit der Zunahme des Schwerverkehrs und der wachsenden Grösse von Bussen und LKWs werden Kreisel und Ampeln in ihrer Wirksamkeit neu bewertet werden müssen. Jedes Augenmaß lässt aber der Erlass des Verkehrsministeriums vermissen, keine höheren Objekte im Inneren der Kreisel auf überörtlichen Straßen mehr zuzulassen. Das Regierungspräsidium will sogar die innerörtlichen Kreisel überprüfen. Die Fraktion der FW fordert, daß sich Verwaltung und Gemeinderat dagegen wehren. Denn Verwaltungsvorschriften sollen für den Bürger einleuchtend sein.

Kontakt: Friedrich Zügel Telefon 6567 E-Mail kugler-mens-fashion@t-online.de