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BC-kommunal 24-2012

Sperrzeit in der Schützenwoche

Bei der Gestaltung des Schützenfestes hat der Gemeinderat - entgegen landläufiger Annahmen - nur sehr wenig mitzureden. Nur über die Festlegung der Sperrzeit, das ist die Zeit, in der die Lokale nicht mehr ausschenken dürfen, kann er lenkend eingreifen. Dabei geht es um die Abwägung zwischen den Interessen von ausgelassenen Festbesuchern und den Bewohnern vor allem in der Innenstadt. Die meisten Bürger müssen auch in der Schützenwoche arbeiten und brauchen ihren Schlaf. Selbstverständlich erwartet jeder z. B. von einem Arzt, dass er auch in der Schützenwoche ausgeschlafen und in der Lage ist, seine Patienten fachgerecht zu behandeln.
Den vorgesehenen Beginn der Sperrzeit auf konzessionierten Freiflächen um Mitternacht und in den Lokalen um 03.00 Uhr während des gesamten Schützenfestes halten wir für einen tragbaren Kompromiss. Das Ende der Sperrzeit um 08.00 Uhr hat zum Ziel, den Bürgern wenigstens 5 Std. Ruhe zu gewähren. Während das gemeinsame Frühstücken der Jahrgänger als geschlossene Gesellschaft von dieser Regelung nicht berührt wird, kollidiert diese Regelung während der Woche allerdings z.B. mit dem Angebot von Bäckereien mit Café-Betrieb, bereits ab 07.00 Uhr ein Frühstück anzubieten - natürlich auch in der Schützenwoche. Die Freien Wähler haben sich daher für ein Ende der Sperrzeit um 07.00 Uhr ausgesprochen.

Kontakt: Marlene Goeth, Telefon: 168709, E-Mail: Marlene.Goeth@gmx.de