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BC-kommunal 24-2013

Umstrittene Ansiedlungen in der Innenstadt

Kürzlich wurde die Öffentlichkeit über das geplatzte Projekt „Weberstieg“ im leer stehenden Brauereigebäude „Biber“ informiert. Die FW bedauern den Stopp des Projekts und hätten diesem unter ausreichender Berücksichtigung der Anliegerinteressen zugestimmt. Das Vorhaben ist ein Paradebeispiel für den notwendigen Interessensausgleich, der durch den Gemeinderat und die Stadtverwaltung erreicht werden muss. Die Innenstadt in ihrer Lebendigkeit zu erhalten bedeutet unter anderem, angenehmes Wohnen und Veranstaltungen gleichermaßen zu ermöglichen. Eine Innenstadt ist nur dann attraktiv, wenn der Angebotsmix stimmt: Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie und vieles mehr. Dies alles bei guter Erreichbarkeit und Wohnqualität. Abstriche in ihren Interessen müssen alle machen, nur so bleibt die Balance gewahrt. Die Stadtverwaltung muss bei Interessensgegensätzen flexibel ausgleichen, die Einhaltung der bestehenden Regeln durchsetzen. Der Gemeinderat darf der Verwaltung dabei nicht in den Rücken fallen. Wichtig aus Sicht der FW ist eine Kontinuität in den Entscheidungsprozessen, die den Bürgern einen verlässlichen Entscheidungsrahmen vermittelt. Denn im Geflecht der Altstadt kann jeder Fall schnell zum Präzedenzfall werden.
Diesen Entscheidungsrahmen zu definieren ist die politische Aufgabe des Gemeinderats.

Kontakt: Friedrich Zügel Telefon 6567 E-Mail kugler-mens-fashion@t-online.de