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BC-kommunal 28 -2012

Windkraft in der Verwaltungsgemeinschaft Biberach

An manchen Technologien kommt man angesichts nuklearer Schadensfälle nicht mehr vorbei. Schwierig dürfte es jedoch sein, bis zum Jahre 2020 10 % der Energie durch Windkraft zu erzeugen. Der Absicht, "sauberen" Strom zu liefern, stehen viele - berechtigte – Bedenken von Kritikern gegenüber. Eine Windkraftanlage (WKA) muß jedoch bestimmte Dimensionen erreichen, um entsprechende Energiemengen bei gegebenenfalls grenzwertiger Windhöffigkeit zu produzieren. Bedenken der Anwohner sollte man nicht zu gering bewerten; Menschen die sich lediglich sporadisch im Nahbereich einer WKA aufhalten, nehmen stetige technische Geräusche nicht wahr, zumal vielleicht während des Tages andere Geräusche dominieren. Auswirkungen des Schattenwurfs der Rotoren sind noch nicht einmal letztendlich erforscht, weshalb sich ggf. auch Auswirkungen auf die Weidetierhaltung ergeben könnten.
Der Regionalplan Donau-Iller, der nach allen Sorgfaltskriterien und Gesetzesgrundlagen die Vorrangflächen für WKAn festzulegen hat, wies bislang lediglich fünf Flächen im Alb-Donau-Kreis aus; im Landkreis Biberach lag bisher keine. Da nicht gemeldete Flächen automatisch zu Ausschlussflächen werden, wenn sie dem Regionalverband nicht bekannt sind, wurden von der Verwaltungsgemeinschaft Biberach entsprechende Eignungsflächen gemeldet. Den FW ist es ein Anliegen, den Charakter der Landschaft zu erhalten und auch gegenüber allen vertretbaren Alternativen offen zu bleiben.


Kontakt: Peter Rieger Tel. 07351-12349