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BC-kommunal 3. KW 2015

Rund um das Postareal Die Bundespost hat 2008 das Postareal an einen Immobilienfonds verkauft, welcher es Ende 2010 an den heutigen Eigentümer weiterveräußerte. In beiden Fällen bestand weder ein Vorkaufsrecht für die Stadt noch wurde das Objekt der Stadt zum Kauf angeboten. Für das außerhalb der Altstadt befindliche Postareal gelten die schärferen Kriterien der Altstadtsatzung nicht. Das heutige Erscheinungsbild des Postgebäudes hat leider wenig mit dem schönen Gebäude der Jahrhundertwende zu tun: Das Gebäude wurde unschön verlängert und vom Hof her stark verunstaltet, das äußere Erscheinungsbild so stark verschlechtert, dass es nicht dem Denkmalschutz unterliegt. Der Investor konnte trotzdem von der Bauverwaltung für folgende Maßnahmen gewonnen werden: Durchführung einer Mehrfachbeauftragung mit 5 qualifizierten Architekturbüros, Prof. Meck vom Gestaltungsbeirat in der Auswahlkommission, Diskussion mit Gemeinderäten aller Fraktionen hinsichtlich offener Fragen, deutliche Verbesserung der Zu- und Abfahrt und der Parksituation einschließlich der Tiefgaragennutzung. Die Nutzung als Lebensmittelmarkt und Boardinghouse mit Tiefgarage tangiert kaum innenstadtrelevante Sortimente und sichert damit die ausgewogene Einzelhandelsstruktur des Stadtkerns. Mit diesen Informationen zeigen die FW, dass Bauverwaltung und Gemeinderat einen umfangreichen Abwägungsprozess hinter sich haben, auch wenn das Ergebnis nicht jedermann gefällt. Kontakt: Ulrich Heinkele, Tel. BC 72042, Mail: heinkele@stadtrat-biberach.de