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BC-kommunal 31 -2012

Wozu braucht Biberach Streetworker?

Diese Frage haben sich viele Bürgerinnen und Bürger gestellt, als der Gemeinderat im September 2008 die Einrichtung der sog. "Mobilen Jugendsozialarbeit" beschlossen hat. Schließlich ist Biberach nicht Berlin oder Hamburg. Aber auch in Biberach gibt es Jugendliche, die erhebliche Probleme zeigen und von den bestehenden Unterstützungsangeboten (Schulsozialarbeit, diverse Beratungsstellen, Vereine) kaum erreicht werden. Die Streetworker nehmen auf der Straße Kontakt zu den Jugendlichen auf und begleiten sie in schwierigen Situationen und Lebenskrisen. Dadurch wird nicht nur den Jugendlichen selbst geholfen, sondern auch die Sicherheitslage in Biberach verbessert, indem Straftaten, Pöbeleien und gefährliches Suchtverhalten nach Möglichkeit verhindert werden. Die Streetworker arbeiten eng mit den anderen Beratungsstellen zusammen, sind aber kein verlängerter Arm der Polizei.

Der Bericht, den die drei Streetworker (insges. zwei Stellen) dem Gemeinderat im Juli vorlegten, überzeugte das Gremium. Das Konzept hat sich als richtig erwiesen. Unter der Führung des Vereins "Jugend Aktiv" wird die Mobile Jugendsozialarbeit für weitere 5 Jahre fortgeführt. Finanziert wird die Arbeit hauptsächlich aus dem städtischen Haushalt. Zuschüsse gibt es vom Regierungspräsidium.

Die Freien Wähler unterstützen das Projekt. Jeder der jungen Menschen ist uns wichtig. Keiner darf auf der Strecke bleiben.

Kontakt: Marlene Goeth, Telefon: 168709, E-Mail: Marlene.Goeth@gmx.de