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BC-kommunal 31-2014

Nahwärmenetz im Baugebiet Hochvogelstraße Bei der Planung des Baugebiets Hochvogelstraße strebten Verwaltung und Gemeinderat von Anfang an eine zentrale Versorgung mit Nahwärme an. Beauftragt wurde die e.wa-riss mit der Erstellung eines Wärmekonzepts, welches ökologische (CO2-Neutralität) und gleichzeitig ökonomische Ziele verwirklichen sollte, war es doch das Ziel der Stadt und des Gemeinderats, günstiges Bauen (Einfamilienhaus unter 300.000 €) und Wohnen im Baugebiet zu verwirklichen. Nach der ursprünglichen Planung der e.wa-riss sollte ein Nahwärmenetz alle Wohnein-heiten mit Heizungswärme von einer Heizzentrale aus versorgen. Fast alle diskutierten Versorgungslösungen erfüllten zwar die in 2014 gültigen Vorschriften der ENEV, waren aber in ökonomischer Hinsicht unbefriedigend. Einige Gemeinderäte beanstandeten außerdem, dass jede Wohneinheit für warmes Brauchwasser selbst zu sorgen hatte. Dabei wäre es zu unliebsamen Lärm- und Geruchsemissionen gekommen. Unterstützt von Experten hat nun die e.wa-riss eine Wärmeversorgung als „Kalte Nahwärme“ entwickelt. Mittels Erdsonden wird die Wärmeenergie aus dem Erdreich von einer Sole aufgenommen, über ein Leitungssystem ins Wohngebiet gefördert und im Gebäude an eine Sole-Wasser-Wärmepumpe übergeben. Diese Wärmepumpe nutzt die Wärme aus dem Erdreich für das Heizungssystem und das Brauchwasser. Somit arbeitet das neue Nahwärmekonzept wirtschaftlich und erfüllt sogar die Anforderungen der ENEV 2016. Kontakt: Ulrich Heinkele, Tel: 72042, E-Mail: info@heinkele.org