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BC-kommunal 39-2014

Hochwassergefahren und Hochwasserschutz in Biberach! Innerhalb weniger Stunden machten Starkregenereignisse aus sonst gemächlich dahin fließenden Bächen reißende Flüsse, die öffentliches und privates Eigentum überschwemmten. Während die Schäden in Schemmerberg überschaubar blieben, hat die Dürnach in Ringschnait erhebliche Schäden an Privathäusern und an Sportanlagen hinterlassen. Für Stadtverwaltung und Gemeinderat in Biberach besteht Handlungsbedarf, um vergleichbare Folgen möglichst vermeiden zu können. Auf Basis der EU-Hochwasserschutzrichtlinie wurden von den Kommunen Hochwasser-gefahrenkarten erstellt. Für Biberach zeigen diese Karten die Überflutungsgrenzen für Riß und Wolfentalbach, wenn hier nach heftigen Niederschlägen ein 50-jährliches oder 100-jährliches Hochwasser eintreten würde. Neben den Versicherungsgesellschaften interessieren sich Haus- und Firmeneigentümer, welche Schäden in den gefährdeten Gebieten zu erwarten wären. Erinnert sei an das nicht mal 10-jährliche Hochwasser in 2010, welches städtische Parkgaragen und die Kreissparkasse bedrohte. Was ist zu tun? Neben den vorhandenen Hochwasserrückhaltebecken am Flugplatz, in Ringschnait und im Mumpfental müssen weitere in Stafflangen, Ringschnait und vor allem im Wolfental gebaut werden. Im Haushalt 2014 der Stadt Biberach sind dafür 1,5 Mio € für Planungen und Grunderwerb für einen Damm eingestellt. Die Freien Wähler erwarten eine zügige Umsetzung der Pläne – der nächste Starkregen kommt bestimmt! Kontakt: Ulrich Heinkele, Tel: 72042, E-Mail: uliheinkele@web.de