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BC-kommunal 4-2014

Viel Lärm um Nichts? Oder doch!

Drei Bundesstraßen leiten den überregionalen Verkehr durch Biberach; der Weg zu Biberachs Arbeitsplätzen und Schulen führt durch die Stadt. Der von der Stadt Biberach in Auftrag gegebene Lärmaktionsplan weist an zehn Lärmschwerpunkten mehr als 15.000 Fahrzeuge pro Tag aus. Für diese Lärmschwerpunkte gibt es kurz-, mittel- und langfristige Handlungsalternativen zur Verringerung von Lärm und Luftverschmutzung. Es kann dabei nicht verhehlt werden, dass sich bei manchen Straßenabschnitten kaum eine effektive Maßnahme anbietet. Und manche Lösung, die der Bürger für geboten ansieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Benachteiligung des Nachbarn.

Der Gemeinderat hat sich mit großer Mehrheit entschieden, auf klar definierten Straßenabschnitten die Geschwindigkeit zu reduzieren, vor allem nachts auf Tempo 30. Für den in der Regel fließenden Verkehr (z.B. Riedlingerstraße) kann der Einbau von lärm-optimiertem Asphalt getestet werden. Lärmschutzwände sind nur an wenigen Stellen geeignet und bedürfen der Zustimmung aller Anwohner. Langfristig bleibt das bürgerschaftliche und politische Drängen auf die Verlagerung des Verkehrs auf Umgehungsstraßen, hier vor allem die Umgehung von Ringschnait. Die wirkungsvollste Vermeidung von Verkehrslärm wird durch den Verzicht auf das Auto und die Benutzung von Fahrrad und öffentlichem Nahverkehr erreicht. Die FW werden alle Maßnahmen der Stadtverwaltung konstruktiv begleiten.

Kontakt: Ulrich Heinkele, Tel: 72042, E-Mail: uliheinkele@web.de