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BC-kommunal 41 -2012

Biomasseanlage in BC-Rissegg 

Warum ist eine Biomasseanlage nicht lediglich für eine Menge des jährlich dort auf dem Hof zu entsorgenden Grüngutes auslegbar und muss um das ca. 7-fache vergrössert werden?
Diese Frage stellen sich derzeit einige Bewohner in Rissegg. Pro Jahr werden über die Annahmestelle ca. 2300 Tonnen Grüngut der Endverwertung zugeleitet – nur zu verständlich ist deshalb auch das Ansinnen des Betreibers, daraus Energie zu gewinnen. Durch die verwendete Technik ist keine Geruchsbelästigung zu erwarten, weshalb auch sicherlich niemand aus dem Ort Einwände hat.
Nun kommt aber eine Dimensionierung, die über 17500 Tonnen anzulieferndes Substrat bedarf.
Bis jetzt wurde das Grüngut überwiegend per Pkw angeliefert und man kann sich ausrechnen, wie viele Fahrbewegungen das pro Jahr bei 2300 Tonnen sind. Für die restliche veranschlagte Menge werden jedoch Lkw eingesetzt, die den Hof des Anlagenbetreibers nur durch die angrenzenden Ortschaften anfahren können.
Wie verträgt sich diese Inanspruchnahme der verkehrlichen Infrastruktur mit dem Umweltschutz-, bzw. dem Lärmschutzgedanken? 
Hier fühlen sich nicht alle Bewohner der Orte mitgenommen und hegen berechtigt Befürchtungen bezüglich des künftig zu erwartenden Verkehrsaufkommens. Aber auch ohne Substratanlieferung über die Straße und ausschließliche Verwendung von regional angebautem Substrat wäre eine weitere „Vermaisung“ der Landschaft zu befürchten.

Kontakt: Peter Rieger, Telefon 12349, E-Mail: prbc@peter-rieger.de