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BC-kommunal 43-2014

"Stadtpass" - Was ist das? Im Gemeinderat besteht schon lange der Wunsch, Menschen mit geringem Einkommen Vergünstigungen bei der Nutzung von städtischen Einrichtungen wie der VHS, Musikschule, Stadtbücherei etc. zu gewähren. Aber wie umsetzen, ohne eine Stigmatisierung zu erzeugen? Denn wer mit einer "Sozialkarte" ankommt, gibt sich gleich als Niedrigverdiener zu erkennen. Andere Varianten, bei denen alle Biberacher Bürger eine Karte bekommen, über die unterschiedlich abgerechnet wird, scheiterten am hohen Verwaltungsaufwand. Nun ist eine Lösung in Sicht: Nicht nur Niedrigverdiener, sondern auch ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger sollen den sog. Stadtpass erhalten, zwar mit unterschiedlichen Ermäßigungen, aber gleich aussehend. Auf diese Weise hat die Stadt eine weitere Möglichkeit, ehrenamtlichen Einsatz zu würdigen. Ein tüchtiges Stück Arbeit wird es aber noch sein, Kriterien dafür zu erarbeiten, welche ehrenamtlich engagierten Bürger in den Genuss des Stadtpasses kommen sollen. Dazu muss man wissen, dass der Landkreis Biberach mit ca. 50% der Erwachsenen, die sich für das Gemeinwohl einbringen, bundesweit an der Spitze liegt. Wie viele jährliche Einsatzstunden sind für den Stadtpass notwendig, wie können diese ohne lästigen bürokratischen Aufwand nachgewiesen werden? Die FW legen Wert auf eine transparente, nachvollziehbare Regelung, die keinen Neid erzeugt, sondern von der Bevölkerung als verdientes Dankeschön begrüßt wird. Kontakt: Marlene Goeth, Tel: 168709, E-Mail: Marlene.Goeth@gmx.de