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BC-kommunal 43-KW

Interkulturelle Wochen

Nimmt man das Programmheft der Interkulturellen Wochen zur Hand, wähnt man sich in einer Großstadt - so gewaltig ist das Angebot an interkulturellen Begegnungen, Ausstellungen, Vorträgen, Workshops und Filmen. Der Integrationsbeauftragten, Martina Eisele, ist es gelungen, sage und schreibe 44 Kooperationspartner mit ins Boot zu holen. Die Bereitschaft von offizieller Seite, von Vereinen und Schulen zur interkulturellen Öffnung ist in Biberach groß. Und die Normalbevölkerung? Es ist ein zäher und langwieriger Prozess, festsitzende Vorurteile abzubauen, zumal diese Vorurteile durch Pressemeldungen und Erzählungen immer wieder bestätigt werden. Nur selten hat man persönlich negative Erfahrungen mit Migranten gemacht: Der russische Kollege, der italienische Gastwirt, die türkische Schneiderin sind ja alle nett und fleißig. Aber die anderen, die in Berlin-Kreuzberg oder in Neukölln etc., die sind ganz anders, die machen nur Probleme. Interkulturelle Normalität ist aber auch bei uns erst eingekehrt, wenn sich einheimische und Migranten-Familien gegenseitig einladen und kein Elternteil, ob deutscher oder ausländischer Herkunft mehr sagt: "Mit dem darfst du aber nicht spielen." Die FW erkennen sehr wohl, dass unterschiedliche Lebensweisen von Einheimischen und Fremden belastend sein können, wollen ihren Blick aber auf die kulturelle Bereicherung richten, wie sie sich in den interkulturellen Wochen offenbart.

Kontakt: Marlene Goeth, Telefon: 168709, E-Mail: Marlene.Goeth@gmx.de