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BC-kommunal 48-2014

Haushaltsplan 2015 Der Haushaltsplan der Stadt Biberach für 2015 liegt vor. Die gute Nachricht: Die Einnahmesituation der Stadt ist unverändert gut. Die schlechte Nachricht: Die Ausgaben wachsen schneller als die Einnahmen, sodass die Rücklagen herhalten müssen - und das in wirtschaftlich hervorragenden Zeiten! Bis 2018 sollen die für Krisenzeiten angesparten Rücklagen bis auf ein Zehntel abgeschmolzen werden. Das können die FW auf Dauer nicht mittragen. Was ist zu tun? Die ehrgeizigen Bauprojekte müssen in der Zeitachse gestreckt und überzogene Standards heruntergefahren werden. Wie kann es sein, dass in Ulm eine Kindergartengruppe für 500.000 € gebaut wird, die in Biberach 1,2 Mio. kostet? Ausufernde Wünsche nach weiteren freiwilligen Leistungen müssen kritisch hinterfragt werden. Auch die FW würden die Bürgerinnen und Bürger gerne mit Wohltaten überschütten. Aber es darf nicht sein, dass innerhalb weniger Jahre so viel Geld ausgegeben wird, dass künftige Generationen keinen Handlungs- und Gestaltungsspielraum mehr haben. Außerdem legen die FW Wert darauf, dass die Stadtverwaltung noch Zeit und Kraft für andere Themen hat. So fehlen Angebote für die junge Generation, Wohnquartiere aus den 50er und 60er Jahren haben eine Aufwertung verdient, der Lärmaktionsplan muss umgesetzt und das Thema "Marke Biberach" weiter bearbeitet werden. Als Beitrag hierzu könnten sich die FW eine Bewerbung um die Landesgartenschau ab 2026 vorstellen. Kontakt: Marlene Goeth, Tel: 168709, E-Mail: Marlene.Goeth@gmx.de