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BC-kommunal 8-2014

Ist Biberach familienfreundlich?

Familienfreundlichkeit ist zu einem wichtigen Standortfaktor der Kommunen geworden. Die Attraktivität einer Stadt steigt, wenn es gelingt, die Bedürfnisse jeder Altersgruppe angemessen zu berücksichtigen. Ein wichtiger Aspekt ist die Kinderbetreuung, die den Eltern erlaubt, neben der Berufstätigkeit ein erfülltes Familienleben zu führen. Eine besondere Herausforderung für Familien wie Kommunen stellen die Heranwachsenden dar, die einerseits viel Freiraum und Toleranz beanspruchen, andererseits vor Gewalt, Diskriminierung, Drogen etc. geschützt werden sollen. Familienpflichten enden jedoch keineswegs mit der Selbstständigkeit der Kinder. Die Freude an den Enkeln wird oft überschattet von den Sorgen um die inzwischen pflegebedürftigen Eltern. Nach wie vor wird die Mehrzahl der alten Menschen in der Familie gepflegt.
In Biberach wird bereits viel für Familien getan, insbes. bei Kinderbetreuung und Ganztagesangeboten. Hinzu kommt die Angebotspalette von Jugend Aktiv, Gewalt- und Suchtprävention, Familienhebammen und das wellcome-Projekt für junge Mütter, Pflegebegleiter- Initiative etc.. Aber es mangelt noch an familienfreundlichen Zeitmodellen in der Wirtschaft, an Lösungen für Notfälle, an Freizeitangeboten für junge Erwachsene sowie an legalen, bezahlbaren häuslichen Hilfen für Pflegebedürftige. Es gibt also noch einiges zu tun, bevor die FW der Stadt das Attribut "wirklich familienfreundlich" ausstellen können. 

Kontakt: Marlene Goeth, Tel: 168709, E-Mail: Marlene.Goeth@gmx.de