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BC-kommunal 9-2014

Wohlfühlen im Wohnquartier

Dem Bauausschuss wurde kürzlich eine interessante Planungsstudie vorgelegt. Es geht dabei um die Weiterentwicklung von Wohnquartieren aus den 50er/60er Jahren, die sich meist auszeichnen durch einförmige Reihenhäuser, umgeben von wenig strukturierten Rasenflächen, sterilen Garagenvorplätzen und versiegelten Parkplätzen. Jede Familie führt ihr Eigenleben. Flächen oder Räume, in denen man zusammensitzt, schwätzt, spielt oder feiert sind nicht vorgesehen. Die Studie zeigt Möglichkeiten der Freiraumgestaltung auf, um wieder mehr Miteinander im Quartier zu ermöglichen. Das Papier enthält Beispiele, wie uniforme Wohnblöcke durch Wintergärten, Laubengänge oder Dachterrassen aufgewertet werden können. Herausforderung ist dabei, dennoch die Mieten stabil zu halten. Denn preiswerter Wohnraum ist in Biberach Mangelware. Damit ein Quartier jedoch auf Dauer stabil bleibt, ist ein Bewohnermix erforderlich. Sowohl für moderne junge Leute als auch für Personen mit gehobenen Ansprüchen sollten adäquate Wohnangebote geschaffen werden. Darüber hinaus sind die Entwicklung von Quartierszentren mit diversen Dienstleistungsangeboten sowie Barrierefreiheit notwendig, um der zunehmend größeren Zahl älterer Bürgerinnen und Bürger den Verbleib im Stadtteil zu ermöglichen. Die FW stellen sich der Aufgabe, nicht nur die Biberacher Innenstadt sondern auch die älteren Wohngebiete aufzuwerten und darin eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.

Kontakt: Marlene Goeth, Tel: 168709, E-Mail: Marlene.Goeth@gmx.de