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FW/UB Fraktion will neue Realschule und Förderschule am alten Hallenbad

In der Sommerpause hat sich die FW/UB Fraktion beraten und entschieden: die Freien Wähler beantragen, den Neubau der Realschule in ein Gesamtkonzept eines Schulzentrums einzubinden, das den kompletten Umzug der Pflug-Förderschule und den Neubau eines einzelnen Baukörpers vorsieht, der alle wichtigen Servicefunktionen für alle drei Schularten, nämlich Real-, Haupt-, und Förderschule beinhaltet. 

Der Neubau der Realschule soll auf dem Platz des alten Hallenbades entstehen. Die Pflugschule soll komplett in die Gebäude an der Memelstraße und in Räume der Malischule umziehen. Für die FW/UB ist das geplante räumliche Zerstückeln der Förderschule - ein Teil bleibt in der Pflugschule, der andere Teil zieht in die Memelstraße - schulorganisatorisch eine schlechte Möglichkeit.

Mit dem Neubau eines für alle drei Schularten zentral gelegenen Baukörpers werden alle wichtigen Funktionen wie Mensa, Medienzentrum und Ruheräume abgedeckt. Selbst die Räume für Jugend aktiv können darin untergebracht werden, sodass die Schulsozialarbeit kurze Wege vorfindet. Räumliche Nähe, aber organisatorische Selbstständigkeit der drei Schularten war die Zielsetzung, die Fraktionsvorsitzender Friedrich Zügel bereits im Gemeinderat gefordert hatte. 

Mit diesem Plan gehen keine Zuschüsse seitens des Landes verloren, die Auswirkung der zukünftigen Schülerzahlen wird berücksichtigt. Auch die landespolitisch gewollte Inklusion der Förderschule wird erreicht.

Der Standort Adenauerallee für die Realschule war für die FW/UB-Fraktion ohnehin nicht vorstellbar. Mit einem kompletten Umzug der Förderschule eröffnen sich für das Areal der Pflugschule städtebaulich viel versprechende Perspektiven. Die Umwidmung dieses unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes zu Wohnungen oder anderen Nutzungen wird eine planerische Herausforderung werden.