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Pressemitteilung zur NWU und dem Aufstieg nach Mettenberg

So notwendig die Nordwestumfahrung, also die Anbindung der B 312 an das Gewerbegebiet Aspach ist, so unnötig ist aus Sicht der Freien Wähler/Unabhängigen Bürgern der geplante Aufstieg nach Mettenberg. Ziel muss es sein den Fernverkehr in West-Ost-Richtung an Biberach vorbei zu leiten und das Gewerbegebiet Aspach an die B30 anzubinden. Dies erreicht man am besten mit der L267 von Aspach aus über Herrlishöfen ,die in direkter Weise zum bestehenden Anschluß an die B 30 führt. Durch die zusätzliche Nordumfahrung Warthausens wird der Nord-Süd-Verkehr ergänzend auf die B 30 geleitet und die Ortsmitte Warthausen entlastet. Der geplante vierspurige Aufstieg nach Mettenberg von Aspach aus stellt für den Schwerlastverkehr eine beachtliche Steigung dar, führt damit zwangsweise zu höheren Lärmemissionen und wird die geplanten Baugebiete in Mettenberg in ihrer Attraktivität schwer beeinträchtigen. Mettenberg wird als eines der maßgeblichen Biberacher Wohngebiete förmlich durch Strassen eingekesselt werden und unter Lärm und Abgasen leiden. Dabei ist es viel eleganter den Verkehr im Rißtal zu belassen und zur B 30 zu führen. Auch die mögliche , spätere Ausweisung eines Gewerbegebietes oben bei Mettenberg verlangt keinen Aufstieg, denn die bestehende Anbindung der L 267 mit der B 30 bei Äpfingen reicht dazu vollkommen. Der Eingriff in die Natur, der Verbrauch an Landschaft rechnet sich nicht im Verhältnis zu den Einbussen an Wohnqualität, die die Ortschaft Mettenberg erleiden wird. Auch löst der Aufstieg nicht die Probleme des örtlichen Ziel- und Quellverkehrs. Die Bewohner von Fünf Linden und dem Weißen Bild brauchen zwar die Nordwestumfahrung um zu den Gewerbegebieten mit den Arbeitsplätzen zu gelangen, aber nicht den Aufstieg zur B 30. Selbst Birkendorf würde nach allen Verkehrsprognosen durch einen Aufstieg nicht stärker entlastet werden als ohne. Unabhängig von diesen Fragen bleibt zu prüfen, ob die L 280 von Laupertshausen kommend, einen Anschluß an die B 30 braucht um Mettenberg vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Die Kosten für einen Aufstieg sind gewaltig und verteuern die so drängende Verkehrsentlastung Biberachs und Warthausens. Selbst wenn die beiden Projekte, Nordwestumfahrung und Aufstieg aus unterschiedlichen Quellen finanziert werden, führt doch die Verquickung der Projekte zu ärgerlicher Verzögerung. Deshalb hat die Fraktion der Freien Wähler/Unabhängige Bürger einen Antrag gestellt, mit dem Ziel die einfachere, sparsame und schneller zu realisierende Verkehrslösung für den Bereich Biberach-Warthausen ohne Aufstieg zu ermöglichen.