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Ziele der Freien Wähler im Biberacher Gemeinderat (Pressebericht vom 26.09.2000)

Die Sommerpause nutzte die Freien Wähler Fraktion um die Ziele für die Arbeit im Gemeinderat festzulegen. Dabei liess man sich von den Grundsätzen leiten: angefangene Projekte sollen beendet werden und notwendige Instandhaltungsmassnahmen haben Vorrang, bevor Neues begonnen wird. Auch der Erhalt der guten Infrastruktur im schulischen und kulturellen Bereich gehört dazu.
Folgende Projekte wurden von der Fraktion als dringlich und kurzfristig realisierbar bewertet. Die Ausweisung neuer Baugebiete für den privaten Wohnungsbau, wobei hier besonders an Einfamilienhäuser gedacht wurde. Durch die Expansion Biberacher Firmen und der damit verbundenen Nachfrage nach Bauplätzen besteht die Chance auf einen deutlichen Anstieg der Einwohnerzahl. Ein Wegzug oder eine Ansiedlung in den Nachbargemeinden sollte möglichst verhindert werden. Eine besondere Marketingaktion durch die Stadtverwaltung bei den betroffenen Firmen zur Gewinnung von Neubürgern wäre sinnvoll.
Die rasche Wiederöffnung der Stadthallengastronomie ist überfällig, denn sonst entstehe für den Bürger den Eindruck, dass alle Stadtteile und Teilorte versorgt werden , das zentrale Haus des Bürgers in der Kernstadt aber vernachlässigt werde.
Kurzfristig zu verwirklichen ist auch der Ausbau der Freiburger Strasse Nord sowie die Erhöhung der Biberacher Bahnsteige. Die Sanierung und der damit verbundene Erhalt der Biberacher Jugendherberge sollte auch noch dieses Jahr beschlossen werden. Für die Zeit nach 20.00 Uhr sollte man auf die Parkgebühren bei oberirdischen Stellplätzen verzichten.
Ebenfalls wichtig, aber abhängig von den Finanzierungsmöglichkeiten und Zuschüssen ist für die Fraktion der Freien Wähler folgende Vorhaben :
Nordwestumfahrung nach Aspach zwecks Verkehrsentlastung, Bau des Parkhauses Ost am Zeppelinring, Bau des 50m Beckens im Freibad. Dies gilt auch die Gesamtsanierung von Gigelberg- und Stadtbierhalle und den Bau einer neuen Sporthalle. Bei der Verwirklichung anderer Vorhaben muss die Entwicklung des Haushaltes 2001 abgewartet werden. Denn Steuerreform und andere politische Einflüsse könnten diesen negativ beeinflussen. 
Mittelfristig zu planen gilt es unter anderem: Erweiterung der jeweiligen Schulen, Umgestaltung der Schulhöfe und Spielplätze, Fortführung der Altstadtsanierung östlich der Bachgasse, Bau des Kreisels an der Waldseer Strasse, Verlängerung der Königsbergallee, Neugestaltung der Umkleideräume im Freibad.
(F.Zügel)