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Ergebnisse der Umfrage zur Gestaltung des Biberacher Marktplatzes

303 Personen beteiligten sich an der Umfrage, davon 151 Frauen und 134 Männer.

 

Die Altersstruktur der Befragten war:
11% unter 25 Jahre
24% 25 - 50 Jahre
65% über 50 Jahre

 

85% der Befragten waren Biberacher, 15% kamen aus umliegenden Gemeinden.

Insgesamt äußerten sich 66% negativ über den Biberacher Marktplatz; bei den Frauen waren es 69%, bei den Männern 60%.

34% der Befragten bewerteten den Marktplatz positiv. Knapp die Hälfte dieser Gruppe (48%) würden sich trotzdem über mehr Grün freuen, etwa gleich viele (46%) über mehr Blumen. Knapp ein Drittel dieser Gruppe (30%) unterstrichen ihren Wunsch, den Marktplatz in seiner jetzigen Großflächigkeit zu belassen, durch eigene Argumente, z.B.

 

    • Ein Marktplatz ist kein Park und kein Spielplatz
    • Die Weitläufigkeit des Marktplatzes ist ein Vorzug Biberachs
    • Der Marktplatz wird bunt und lebhaft durch die Menschen, nicht durch Pflanzen und Mobiliar
    • Der Raum Marktplatz ist eine "Bühne" für Menschen, auf der sich Konstellationen ergeben
    • Der "Raum" muss frei bleiben, damit Stühle in den "Raum" gestellt werden können
    • Große, leere Marktplätze gibt es seit der Renaissance (s. Italien)
    • Die leeren Plätze in der Toskana sind überaus beeindruckend
    • Ein Marktplatz ist immer leer, wenn gerade kein Markt stattfindet. Bei gutem Wetter mehr "Markt" durch die angrenzenden Geschäfte.
    • Straßenlaternen und Pflanzen schaffen eine zweite "Ebene", die die Kleinkariertheit fördert

 

Insgesamt wurden 178 Anregungen / Kritikpunkte zu Papier gebracht.
Hier weitere Beispiele:

 

    • Dezente Baumbepflanzung, z. B. Kugelbäume; bei gutem Willen trotz des Schützenfestes für die restlichen 51 Wochen im Jahr möglich (29 Meldungen)
    • Fest installierte Sitzbänke, v. a. von Älteren gewünscht (18)
    • Beseitigung des Esels (16)
    • Der Bodenbelag gefällt nicht, ist schmutzig (14)
    • Umgestaltung des Stadtbachs (11)
    • Spielmöglichkeiten für Kinder (8)
    • Fußgängerzone über gesamten Marktplatz ausdehnen, zumindest sonntags (8)
    • Bessere Beleuchtung, auch in angrenzenden Gässchen (6); Möglichkeit von mobilen Straßenlaternen prüfen
    • Sonnenschirme, Sonnensegel (5)
    • Open Air-Veranstaltungen (5)
    • Weitere Restaurationsbetriebe (5)
    • Kommunikative Sitzecken, Nischen (4)
    • Kaufhaus in Innenstadtnähe; Wiederbelebung des Kaufhaus X (4)
    • Selbstreinigende Toiletten (3)
    • Hinweise auf Hindernisse für Gehbehinderte, z. B. Kabel beim Wochenmarkt, Regenrinne (3)
    • Mobile Großplastiken (2)
    • Mehr Abfallbehälter (2)
    • Geschäfte sollen die Gehwege freihalten (2)
    • Grünabgrenzung der bewirteten Bereiche (2)
    • Wechselnde Installationen der Jugendkunstschule oder anderer Gruppierungen (2)
    • Mobiles Kiosk wie "Unter den Linden" in Berlin (1)
    • Terrassierte Gestaltung (1)
    • Fest installierte Empore ca. 2x2m (1)
    • Flacher Pool für Vögel (1)
    • Anlieferverkehr besser kontrollieren (auffällige Zunahme) (1)
    • Mehr Sitzgelegenheiten an der Bushaltestelle (1)
    • Öffentliche Gebäude besser beschildern (1)
    • Innenstadt häufiger reinigen (1)

 

Darüberhinaus wurden konkrete Vorschläge zur Art der Bepflanzung und Anbringung von Blumenkästen gemacht, z.B. Kübel mit Kugelakazien und blühender Unterpflanzung, Pflanzenpyramiden, Blumen am Brückengeländer, an der Brunnensäule, an den Bürgerhäusern... Zur Pflege wurden Patenschaften durch Anwohner und Geschäfte vorgeschlagen ("Bürgerschaftliches Engagement für meine Stadt"). Als positive Beispiele wurden Wangen und der Marienplatz in Ravensburg genannt.

Die Ergebnisse der Internetumfrage gibt es  hier