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Flavia Gutermann löst Marlene Goeth im Vorstand ab

Bei der Mitgliederversammlung der Freien Wähler/Unabhängigen Bürger (FW/UB) wurde Flavia Gutermann einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Außerdem wurde eine Namensänderung beschlossen: Die Wählervereinigung wird nun Freie Wähler Biberach (FW) heißen.

Nach 10 überaus erfolgreichen Jahren als Vorsitzende der FW trat Marlene Goeth nicht mehr zur Wahl an. Mit der Wahl von Flavia Gutermann wurde ein Generationswechsel vollzogen, „der den Freien Wählern gut tut“ so Frau Goeth. Sie bleibt dem Vorstand aber als Verbindungsglied zur Fraktion der Freien Wähler im Gemeinderat erhalten. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. 

Die Namensänderung wurde einstimmig beschlossen. Gegründet wurde die Vereinigung 1975 im Zusammenhang mit der Diskussion um den Standort der Stadthalle als „Unabhängige Bürger“ (UB). Über die Doppelbezeichnung „Freie Wähler/Unabhängige Bürger“ (FW/UB) wird nun mit der Bezeichnung „Freie Wähler Biberach“ (FW) die Zugehörigkeit zu den Freien Wählern, der stärksten kommunalpolitischen Kraft in Baden-Württemberg, sichtbar. Verwechslungen mit ganz unterschiedlichen Gruppierungen mit der Bezeichnung Unabhängige Bürger sind damit ausgeschlossen.

Die zufriedenstellenden Gewerbesteuereinnahmen täuschten über die durchaus schwierige Haushaltssituation der Stadt Biberach hinweg, so der Fraktionsvorsitzende der FW im Biberacher Gemeinderat, Frieder Zügel. Der GR stehe vor der Aufgabe, für eine Fülle von Investitionsvorhaben eine Prioritätenliste zu erstellen. Dabei dürfe man auch vor unpopulären Entscheidungen nicht zurückschrecken.

Die Kreisräte Egon Lanz und Alexander Dehio gingen vor allem auf die Debatte über die Krankenhäuser im Landkreis ein. Mit der politischen Entscheidung über einen Neubau in Biberach und den Erhalt der Häuser in Riedlingen und Laupheim sei man am Anfang eines langen Weges. Vor dem Hintergrund der unsicheren Finanzentwicklung und des absehbaren Ärztemangels könne niemand die Entwicklung der nächsten 10 Jahre genau vorhersagen. Dies gelte auch für die zusätzliche Belastung der Gemeinden durch die befürchtete Erhöhung der Kreisumlage.