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Gegen Ärztehaus-Standort

Der vom Landkreis Biberach ins Auge gefasste Plan, in Krankenhausnähe Facharztpraxen zu konzentrieren, wurde von den Freien Wählern / Unabhängigen Bürgern auf ihrer letzten Sitzung entschieden und einhellig abgelehnt.

Arztpraxen, so wurde argumentiert, tragen mit ihren Patienten wesentlich zur Belebung der Innenstadt bei. Die Erhaltung einer lebendigen Innenstadt sei erklärtes Ziel des Biberacher Stadtmarketing, das durch das Abwandern von Ärzten gefährdet würde, so die Auffassung der Mitglieder der Freien Wähler / Unabhängigen Bürger. Deshalb setzten sich die FW / UB dafür ein, dass der Bau eines solchen Ärztehauses auf städtischem Grund in Zentrumsnähe ermöglicht wird. Das sog. Vorratsgelände des Kreiskrankenhauses sollte dagegen für den vorgesehenen Zweck, nämlich eine mögliche Erweiterung des bestehenden Biberacher Keiskrankenhauses, vorgehalten werden.

Vertreter des Biberacher Gemeinderats besichtigten auf Einladung des Elternbeirats des Pestalozzi-Gymnasiums kürzlich den Anbau des Gymnasiums Laupheim, der sich durch einen hohen Qualitätsstandard auszeichnet. Im Zusammenhang mit den vorgesehenen Baumaßnahmen an den beiden städtischen Gymnasien soll geprüft werden, ob Verbesserungen im Vergleich zu der vorhandenen Erweiterung möglich sind. Der Bau der naturwissenschaftlichen und informationstechnischen Räume müsse unverzüglich in Angriff genommen werden, fordert die FW / UB. Ein von der Verwaltung vorgesehenes Hinausschieben sei angesichts der Bedeutung dieses Bereiches nicht zu verantworten.