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Gut besuchte Versammlung am 10. Dezember

Unter Leitung der Vorsitzenden Flavia Gutermann diskutierten die Vereinsmitglieder den Haushalt und aktuelle Themen. 
Die Fraktionsvorsitzende Marlene Goeth betonte, daß Biberach trotz hoher Gewerbesteuereinnahmen die laufenden Ausgaben in den nächsten Jahren ohne Entnahme aus den Rücklagen nicht finanzieren könne. Biberach lebe über seine Verhältnisse. Die Risikovorsorge sei angesichts der Struktur der Gewerbesteuerzahler zu gering. 

Um die hohen Ausgaben im Baubereich zu verteilen, habe die Fraktion eine zeitliche Streckung beantragt. Die teilweise immensen Kostensteigerungen im Baubereich waren ein zentraler Punkt in der Versammlung. Die Freien Wähler regten ein wirksameres Controlling für die laufenden Bauprojekte und eine Überprüfung der Baustandards an. Die Kostensteigerung beim Jugendhaus wurde kritisch kommentiert. Die Fraktion halte unverändert am Bau des Jugendhauses fest, aber nicht zu jedem Preis. Sollten die Kosten deutlich über 3,5 Mio € steigen, halten die Freien Wähler einen Ausstieg aus dem Projekt für denkbar. Das umstrittene Neubauvorhaben „Postareal“ findet mehrheitlich die Zustimmung der FW. 

Die Anträge der Fraktion in den Haushaltsberatungen waren den Themen wie verbesserter Aufenthaltsqualität der Jugendlichen im Stadtgebiet und der Attraktivierung älterer Wohngebiete gewidmet.

Die Freien Wähler können sich gut sich eine Bewerbung Biberachs für eine Landesgartenschau ab dem Jahr 2025 vorstellen. Eine Landesgartenschau auszurichten sei ein geeignetes Mittel Biberach als Marke zu etablieren und die Stadt nachhaltig zu verschönern. Eine Kosten-Nutzen Betrachtung müsse dieser Entscheidung vorausgehen.