Home Kontakt Impressum Datenschutz und Haftungshinweise
Startseite ›

Innenstädte in Not - auch in Biberach?

BIBERACH - Am Dienstag, 18. März, 19.30 Uhr, veranstalten die Freien Wähler/Unabhängigen Bürger (FW/UB) in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk für Kommunalpolitik in der Biberacher Stadthalle eine Podiumsdiskussion zur Innenstadt-Problematik.

Auf dem Podium diskutieren Oberbürgermeister Thomas Fettback, Inge Voss (Stadtmarketing), Günter Warth (Werbegemeinschaft), Ute Hirschburger (Europa Institut Libertas, Sindelfingen) und Hans Raabe (IHK Ulm). Die Moderation übernehmen Marlene Goeth und Reinhold Hummler.

Ein vielfältiges Handelsangebot ist eine wesentliche Voraussetzung für städtisches Leben. Aber immer mehr Geschäfte in den Innenstädten stehen leer - auch in Biberach. Eine offensive Ansiedlungspolitik der Kommunen, günstige Bodenpreise, großzügige Parkmöglichkeiten vor den Städten und die höhere Kundenmobilität haben in den letzten 30 Jahren dazu geführt, dass Einkaufszentren mit riesigen Verkaufsflächen auf der "grünen Wiese" wie Pilze aus dem Boden schossen. Die Folge ist ein relativer Bedeutungsverlust der Innenstädte mit einer Verringerung des Warenangebots und einer Verschlechterung des Stadtbilds.

Auch wenn in Biberach noch 88 Prozent des Warenbedarfs in der Innenstadt erhältlich ist (in vergleichbaren Städten liegt die Quote teilweise bereits unter 50 Prozent), sind die Bürger beunruhigt z. B. über den Zustand des Kaufhauses X oder der Bachgasse. Eine konzertierte Vorgehensweise von Kommune und Wirtschaft ist für die weitere Stadtentwicklung unverzichtbar, ebenso die Bereitschaft, die veränderte Situation nicht als "leider unvermeidbar" hinzunehmen, sondern aktiv nach Lösungen zu suchen.

Die Podiumsteilnehmer werden die Problematik aus ihrer Sicht darstellen und mögliche Handlungskonzepte diskutieren. Die Zuhörer haben die Möglichkeit, sich in die Diskussion einzubringen und auch spezielle Fragen zur Biberacher Situation zu stellen.

(Stand: 13.03.2003 23:30, Quelle: Schwäbische Zeitung)