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Reinhold Hummler zum 2. Vorsitzenden gewählt

Biberach- Als herausragendes Ereignis des abgelaufenen Vereinsjahres wurde in der Mitgliederversammlung der Freien Wähler / Unabhängigen Bürger die Veranstaltung mit den beiden OB-Kandidaten in der Stadthalle gewertet.

Die FW/UB hatten als neutrale Gastgeber über 400 Biberacher Bürgern die Gelegenheit geboten, die beiden OB-Kandidaten kennenzulernen. Auch die öffentliche Diskussionsrunde über die Probleme der Biberacher Innenstadt war gut besucht und zeigte, dass es einen großen Bedarf an objektiven Informationen über kommunale Fragen gibt. Die FW/UB wollen auch künftig aktuelle kommunalpolitische Themen mit der Bevölkerung diskutieren, so die Vorsitzende Marlene Goeth.

Die Vorgänge bei der Schwäbischen Zeitung haben auch bei den FW/UB für Unruhe gesorgt. An Aktionen, die auf Gerüchten und Vermutungen basierten, wollten sich die FW/UB jedoch nicht beteiligen.

Einen breiten Raum in der Mitgliederversammlung nahm die Vereinssatzung ein, die nach 13 Jahren neu gefasst und an die heutigen Bestimmungen angepasst wurde. Nach der neuen Satzung war die Wahl eines 2. Vorsitzenden notwendig geworden. Reinhold Hummler, im Präsidium zuständig für die öffentlichkeitsarbeit, wurde einstimmig in dieses Amt gewählt.

Im Gemeinderat ist die mögliche Veränderung der Verwaltungsstruktur nach dem Ausscheiden von Bürgermeister Martin Loth derzeit ein bedeutendes Thema. Fraktionsvorsitzender Friedrich Zügel erläuterte die Chancen und Risiken der Abschaffung des Postens des Finanzbürgermeisters. Vorteilhaft seien die übersichtlichen Verwaltungsstrukturen und die kürzeren Entscheidungswege. Nachteilig sei, dass eine Stadt mit der wirtschaftlichen Bedeutung von Biberach ohne Finanzdezernenten möglicherweise unterrepräsentiert sei. Generell sehe die Fraktion der FW/UB jedoch mehr Vorteile als Nachteile bei einer Dezernatsneuorganisation, wobei die Frage der Hospitalverwaltung noch gelöst werden müsse. Die Einsparpotentiale seien eher gering. Eine Dezernatsneugestaltung sei nur im Einvernehmen von Gemeinderat und Oberbürgermeister möglich.