Home Kontakt Impressum Datenschutz und Haftungshinweise
Startseite ›

Über das Hallenbad will man ergebnisoffen diskutieren (Schwäbische Zeitung vom 03.11.2004)

BIBERACH- Ein Wahlrückblick und aktuelle Themen standen auf der Tagesordnung der Freien Wähler/Unabhängigen Bürgern bei ihrer ersten Versammlung nach den Kommunalwahlen.

Eine positive Bilanz zog die Vorsitzende der FW/UB, Marlene Goeth, über die vergangenen Kommunalwahlen. Ein Stimmenzuwachs von 7000 Stimmen und ein zusätzlicher Sitz im Gemeinderat seien ein gutes Ergebnis und Lohn für die sachbezogene Arbeit des Vereins und der Gemeinderatsfraktion.

In seinem Bericht über die Arbeit im Gemeinderat sprach der Fraktionsvorsitzende der FW/UB, Frieder Zügel, das Thema Hallenbad an. Derzeit werden die Kosten für die verschiedenen Varianten bei der Sanierung bzw. Neubau von den Stadtwerken erhoben. Zwar wird ein Neubau mehr kosten, dem steht aber auch ein Mehrwert gegenüber, z.B. mehr Bahnen, ein eigenes Sprungbecken, moderne Ausstattung, eine Cafeteria. Nach Vorlage der Daten werden die FW/UB ergebnisoffen in die Diskussion über die richtige Lösung gehen und dabei die Gesamtverantwortung für die anderen Aufgabenfelder der Stadt im Auge behalten. Mit großem Bedauern wurde zur Kenntnis genommen, dass eine Verlegung des Brunnens aus dem Spitalhof aus Kostengründen nicht möglich sei. Kontrovers diskutiert wurde das vom Bauausschuss beschlossene Parkleitsystem. Zwischen notwendig für den Standort Biberach, viel zu teuer und unnötig schwankten die Argumente.

Der Vertreter der Biberacher Freien Wähler im Kreistag, Dr. Wilhelm Nestle, berichtete von der schwierigen Haushaltssituation des Landkreises. Trotz einer geplanten Erhöhung der Kreisumlage von über 3% sei eine Kreditaufnahme von 3,5 Millionen Euro nötig. Die schuldenfreie/ -arme Zeiten des Kreises seien offensichtlich vorbei. Die Aufgabenerweiterung des Kreises durch die Verwaltungsreform und die Übernahme der Arbeitsvermittlung im Rahmen von Hartz IV erfordern einen personellen Mehrbedarf. Die nötige räumliche Erweiterung wird im ehemaligen "Kaufhaus X" realisiert.