Theaterstraße 14 und 16 müssen einem Neubau weichen

 

Muss die Stadt ein stadtbildprägendes Wohngebäude ohne Denkmalschutz mit großem Aufwand sanieren, nur weil es in einem Sanierungsgebiet liegt? Oder sollte man vielmehr einen Neubau realisieren, weil dieser wirtschaftlicher, ökologischer und auch sozialer ist? Die ausführliche Diskussion zwischen diesen Polen in FW-Fraktion, Gemeinderat und Ausschüssen endete knapp zugunsten des Neubaus. Zur Faktenlage:

 

 

 

Nachteile der Sanierung: extrem schlechte Bausubstanz mit großen Risiken, nur KFW 85-Standard, Feuchtigkeitsprobleme, ungünstige Wohnungszuschnitte, Reduzierung von Verkehrslärm und Erschütterungen nur bedingt möglich, beschränkter Lebenszyklus. Dem stehen die Vorteile gegenüber: Erhalt eines alten Gebäudes von 1869, sechs Wohnungen durch erhöhten Kniestock erzielbar, Wohnfläche ca. 312 m² wegen des Bestandschutzes der Grenzbebauung, keine Stellplatzablöse.

 

 

 

Der Neubau punktet mit KFW 55-Standard, damit deutlich niedrigere Nebenkosten für Mieter, längerer Lebenszyklus, beliebige Wohnungszuschnitte, Brand- und Schallschutz auf neuestem Stand, Gebäudefläche kann neu geplant werden, sozialer Wohnungs-bau möglich. Nachteile: Stellplatzablöse notwendig, wegen fehlender Grenzbebauung geringere Wohnfläche (229 m²), Vergrößerung der Fläche nach hinten möglich.

 

 

 

Die Mehrheit der FW hat sich für den Neubau entschieden, der sich laut Beschluss- vorlage maßstäblich und gestalterisch in die Umgebung einzupassen hat, was die FW mit Nachdruck einfordern werden.

 

 

 

Kontakt: Ulrich Heinkele, Tel. BC 72042

Theaterstraße 14 und 16 müssen einem Neubau weichen