Ausbau barrierefreier Bushaltestellen im Stadtgebiet

Eine Neuregelung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) sieht den barrierefreien Ausbau aller Bushaltestellen im Öffentlichen Personennahverkehr bis 2022 vor. Im Stadtgebiet mit Teilorten liegen ca. 223 Haltestellen. Allen Fahrgästen, auch mobilitätseingeschränkten Menschen, soll der Zugang in den Bus ermöglicht werden. Ein barrierefreier Umbau bedeutet: Erhöhung des Bordsteins, so dass ein bequemer Zustieg mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen möglich wird. Für sehbehinderte Menschen werden gerillte Platten, sog. taktile Elemente, mit einem Hell-Dunkel-Kontrast eingebaut. Ein einfacher barrierefreier Umbau ist für ca. 50.000 € realisierbar, ein kompletter Umbau größerer Haltestellen kostet bis zu 300.000 €. Über das Förderprogramm des Landes sind 60 % Zuschüsse möglich.

Im Bauausschuss wurde bereits 2019 eine Priorisierung festgelegt. Vorrang sollen der Umbau der Halt- und Warteflächen auf der Fahrbahn haben. 2020 wurden bereits 8 Haltestellen barrierefrei umgebaut, in diesem Jahr sollen weitere rund um das Bürgerheim an der Reihe sein. Vorgesehen sind jeweils zwei Haltestellen an der Amriswilstraße, an der Waldseer Straße, an der Rollinstraße und am Erlenweg.

Nicht einverstanden sind die FW mit dem Vorschlag des Umbaus der Haltestelle Erlenweg. Hier sollen 5 Parkplätze wegfallen. Da wir diese Parkplätze dringend für die Besucher der Sportstätten sowie BSZ benötigen, haben die FW gefordert, die Parkplätze an anderer Stelle zu schaffen.

Magdalena Bopp

Tel. 07351 6624