Wie geht’s weiter in der Waldseer Straße / Martin-Luther-Straße?

 

Um den Bebauungsplan voranzubringen, wurden im Quartier zwischen Kolpingstraße, Waldseer- und Martin-Luther-Straße die Abwägungsvorschläge und Stellungnahmen ausgewertet. Das Quartier ist Stadtbild prägend, da es an wichtigen Einfahrtsstraßen in die Stadt liegt. Hier soll innerstädtisches Wohnen, Dienstleistung, Gastronomie und Soziale Einrichtungen etabliert werden. Es gibt jedoch Zielkonflikte: Innenstadtverdichtung bedeutet Versiegelung. Attraktives Wohnen kann nur durch erhöhte Lärmschutzmaßnahmen verwirklicht werden. Zur Entsiegelung sollten die Freiflächen begrünt und mit wasserdurchlässigen Belägen gestaltet werden. Fassadenbegrünung wäre ökologisch sinnvoll. Der Gemeinderat hat an der Waldseer Straße flach geneigte Walmdächer festgelegt, um die Bebauung an die bestehenden Häuser auf der Ostseite anzupassen. Dafür haben wir FW uns eingesetzt – Flachdächer sind hier unpassend.

Auf dem Quartier steht die historische Trinkhalle, die nicht durch überdimensionierte Häuser „erdrückt“ werden sollte. Der alte Baumbestand muss unbedingt geschützt und erhalten werden. Bei der Trinkhalle stehen vier Kastanien, auf dem Grundstück des Martin-Luther-Gemeindehauses zwei 250 Jahre alte Ulmen, die in die Liste der Naturdenkmale aufgenommen werden sollen.

Viele Detailabsprachen waren zwischen den Kirchen zu treffen. Die Kath. Kirchengemeinde hat jetzt mit dem Bau des Verwaltungsgebäudes auf dem ehem. Fahnen-Neff-Areal begonnen. Die FW wünschen gutes Gelingen.

Kontakt: Magdalena Bopp, Tel. BC 6624

 

 

Wie geht’s weiter in der Waldseer Straße / Martin-Luther-Straße?