Resolution: Verlässlichkeit und bürgerschaftliches Engagement stärken

nach einem Jahr Corona müssen wir leider feststellen, dass die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie auch in Biberach den Menschen hart zusetzen. Kinder können ihren Kindergarten nur sporadisch mit Maske aufsuchen, Schüler*Innen fehlt die Struktur einer regelmäßigen Unterrichtung und Home-Office reduziert den betrieblichen Kontakt zwischen den Arbeitnehmern. Unser attraktives, lebendiges Städtle leidet, da der Einzelhandel, die Gastronomie, die Kulturschaffenden und weitere Betroffene durch die nicht immer nachvollziehbaren Erlasse der hohen Politik seit Monaten runtergefahren werden.

Um die negativen Konsequenzen abzuschwächen haben Stadtverwaltung und GR eine Reihe von Maßnahmen beschlossen: Kiga-Gebühren erlassen, Sondernutzungs-gebühren bis 31.12.21 ausgesetzt, Mieten gestundet oder erlassen u.v.a. mehr. Das grundlegend überarbeitete Stadtmarketingkonzept wurde mit dem Projekt „Stadtoffensive“ als regionale Wirtschaftsförderungsmaßnahme ergänzt. Als Zeichen einer liberalen Gesellschaft wurde in Biberach der Weg der Ermöglichung begangen, der auf bürgerschaftlicher Eigenverantwortung aufbaut. Die nun von der GR-Mehrheit gefasste Resolution fordert die Verantwortlichen der Landesregierung auf, den Kurs der verantwortungsbewussten Ermöglichung zuzulassen: bei Einhaltung elementarer Verhaltensregeln müssten möglichst viele Tests den Schulbesuch und das Einkaufserlebnis möglich machen, bis viele Mitbürger geimpft sind.

Ulrich Heinkele

Tel. 07351 72042