Gedenkstätte Lager Lindele

Die Überlegung, auf dem Areal des ehemaligen „Lager Lindele“ neben der „Guernsey-Linde“, die Gedenkstätte mit einem Mahnmal künstlerisch zu gestalten, gibt es schon mehrere Jahre. Ursprünglich war hier eine Zusammenarbeit mit der Hochschule Biberach geplant, die Entwürfe der Studierenden hätten in der Ausführung jedoch den Kostenrahmen deutlich überschritten. Wir halten den Entschluss des Kulturdezernats Künstler*innen aus der regionalen Kunstszene einzuladen, um an einem Gestaltungswettbewerb teilzunehmen, für die zielführendste Lösung, da alle fünf eingeladenen Kunstschaffenden schon Werke für verschiedene Kommunen gestaltet haben. Die Auftragsvergabe wird vertraglich mit der oder dem Erstplatzierten abgesichert, dadurch dürfte es also keine bösen Überraschungen im Hinblick auf die Einhaltung des Kostenrahmens geben, der mit 150.000,- € brutto großzügig dotiert ist.

 

Zum einen soll das Kunstwerk den geschichtlichen zum anderen den emotionalen Hintergrund des Lagers darstellen, eine echte Herausforderung dies in einem abstrakten Werk nachempfindbar darzustellen.

 

Leider gibt es in der Region deutlich weniger Künstlerinnen als Künstler, die Großplastiken herstellen, dies hat zur Einladung von einer Frau und vier Männern geführt. Den Kunstschaffenden wünschen wir FW inspirierende Ideen und sind gespannt auf die bis Herbst eingereichten Entwürfe. Im Oktober wird der Gemeinderat darüber entscheiden welches Mahnmal die Gedenkstätte vollendet.

Claudia Reisch

Telefon 07351 71914