Schule in der Pandemie am Beispiel der Grundschule Mettenberg

 

Wer glaubt, dass die Probleme, die Schulen in den Zeiten von Corona haben, neu sind, der irrt sich. Die Coronakrise wirkt wie eine Lupe. Ist die Digitalisierung der Schulen schon vor der Krise schleppend angelaufen, so zeigt die Krise jetzt, dass wie von Frau Lizano (Rektorin GS Mettenberg) erklärt, die Netzleistung der Schule viel zu schwach ist und auch die Ausstattung bei weitem nicht ausreicht, um vernünftigen Onlineunterricht durchzuführen. So werden in Mettenberg die Arbeitsblätter ausgedruckt und für die Schüler vor der Schule zur Abholung deponiert, ganz analog.

Von den 6 Lehrkräften befinden sich 2 krankheits- und altersbedingt (Risikogruppe) nicht in der Schule, 2 sind in Teilzeit und eine ist mit 8 Deputats Stunden anwesend. Die Notbetreuung konnte nur mit Hilfe des Kinderschutzbundes angeboten werden.

Seit dem 18. Mai wird die vierte Klasse, aufgeteilt in zwei Gruppen, für jeweils 2 Stunden pro Tag unterrichtet. Die Kinder sind sehr kooperativ, was die neuen Hygieneregeln angeht.

Nach den Pfingstferien soll der Unterricht für alle Klassen beginnen. Im Wechsel werden 4. und die 1. Klasse an einem und die 2. und 3. Klasse am nächsten Tag unterrichtet, dies mit unterschiedlichem Schulbeginn, um Kontakte möglichst gering zu halten.

Für alle Beteiligten eine große Herausforderung.

Wir Freien Wähler werden Entscheidungen, die eine flächendeckende Digitalisierung an Schulen ermöglichen, mit aller Kraft unterstützen. 

Kontakt: Claudia Reisch, claudia_reisch@web.de

 

 

Schule in der Pandemie am Beispiel der Grundschule Mettenberg