Schulsozialarbeit an Biberacher Schulen evaluiert

Seit 2002 ist Jugend Aktiv e.V. mit der Durchführung der Schulsozialarbeit an Biberacher Schulen beauftragt. Der Einsatz von Schulsozialarbeitern wird mit vielen Argumenten begründet wie z.B. starke Heterogenität der Schüler hinsichtlich Leistungsvermögen und -bereitschaft, sprachliches Vermögen und problematischem Verhalten in der Klasse usw. Verstärkt wurde diese Heterogenität zusätzlich durch den Zustrom von Flüchtlingen und die konsequente Umsetzung der Inklusion. Durch diese Veränderungen wurde es wichtig, die Schulsozialarbeit in Biberach durch ein externes Institut evaluieren zu lassen.

 

 

Gegenstand der Evaluation war die Bemessung des sozialpädagogischen Bedarfs und die Überprüfung der konzeptionellen Arbeit an den einzelnen Schulen. Die standard-isierte Befragung von Schülern, Eltern und Lehrern ergab sehr gute Werte für Jugend Aktiv hinsichtlich Bekanntheitsgrad, Erreichbarkeit und kurzfristiger Ansprechbarkeit für die Schüler. Der Bedarf an Einzelfallberatung konnte weitgehend gedeckt werden. Für niederschwellige Gesprächsangebote, die der Präventionsarbeit dienen, scheinen die Zeitkapazitäten nicht immer auszureichen. Die FW stimmten daher gerne dem Antrag der Verwaltung zu, für Mali-Gemeinschaftsschule, Dollinger-Realschule und Gaisental-Grundschule je eine 0,25 Stelle zu genehmigen. Zur weiteren Organisation der Schulsozialarbeit wird es im Herbst einen Workshop geben.

 

 

 

Kontakt: Ulrich Heinkele, Tel. BC 72042, Mail: heinkele@stadtrat-biberach.de

 

 

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