Knapp 1 Million für den Umbau des Minikreisels Gaisental

Nach 4 Jahren Provisorium soll der Minikreisel nun endgültig ausgebaut werden. Bei der zuerst vorgelegten Planung hätten 4 Großbäume gefällt werden müssen. Dies wollten die Gemeinderäte und auch viele Bürger nicht. Der Auftrag an die Verwaltung lautete: Erhalt der Bäume und kostengünstiger Ausbau des Kreisels. Der erste Kostenanschlag für den Minikreisel betrug 450 Tsd. €, nun soll der Kreisel mit zwei barrierefreien Buskaps 820 Tsd. € kosten.

Beim Buskap an der Friedenskirche würde der Bus direkt hinter dem Kreisel auf der Straße halten. Dies sehen die FW kritisch. Nach der Verkehrsprognose werden die Kfz auf der Gaisentalstraße von 12 auf 16 Tsd. pro Tag zunehmen. Tempo 30 auf der Riedlinger Straße bedeutet, dass auf die Gaisentalstraße ausgewichen wird. Die Gesetzeslage schreibt vor, dass Barrierefreiheit an den Haltestellen herzustellen ist, die Busbuchten sollen möglichst durch Buskaps (Halt an der Straße) ersetzt werden Die Stadt Biberach soll Vorbild sein, wir wollen den barrierefreien Ausbau. Bis 2025 sollen 42 Bushaltestellen umgebaut werden, dafür wurde uns LGVFG Förderung zugesagt. Der Kreisel ist nicht förderfähig, dafür schlagen 700 Tsd. € zu Buche. Die FW wollen diese hohen Kosten nicht absegnen und haben den Beschlussantrag abgelehnt. Unser Vorschlag ist,  erst einmal noch zuwarten, bis sich die Lage am Bausektor etwas entspannt und noch einmal darüber nachzudenken, ob es eine günstigere Lösung für den Umbau des Kreisels gibt.

Magdalena Bopp

Tel. 07351-6624