Biberach hat ein massives Taubenproblem. In der ganzen Innenstadt flattert und gurrt es und auf Schritt und Tritt begegnen uns die toxischen Hinterlassenschaften der unzähligen Tauben.
Das ist nicht nur ein kosmetisches, sondern auch ein gesundheitliches und für Hausbesitzer auch ein wirtschaftliches Problem. Tauben vermehren sich bis zu drei Mal im Jahr und ihre Nester bauen sie in Winkeln, Regenrinnen und sonstigen schwer zugänglichen Stellen.
Dort verstopft der Taubendreck Abflüsse, so dass Regenwasser nicht abfließt, sondern sich seinen Weg in die Hausmauern sucht, was teure Reparaturen nach sich zieht. Auch eine funktionierende Taubenabwehr ist in der Altstadt mit ihren verwinkelten Häusern kompliziert und äußerst kostspielig. Deshalb haben wir Freien Wähler letztes Jahr den Antrag gestellt, endlich etwas gegen die Taubenplage zu unternehmen. Eine Vergrämung durch einen Raubvogel und das Austauschen der Eier im Taubenschlag werden das Problem nicht lösen. Auch das Aufstellen von Schildern, dass Tauben nicht gefüttert werden dürfen, hat nichts gebracht.
Weiterhin teilen Menschen ihre Pommes, Roten Würste und Eiswaffeln mit den Tauben, was zum einen den Tauben nicht guttut und zum anderen die Rattenpopulation noch befeuert.
Wir Freien Wähler sind der Meinung, dass die Verwaltung deutlich mehr gegen die Taubenplage machen muss, da nicht nur das Stadtbild, sondern auch die Gesundheit der Menschen davon profitieren würde.
E-Mail: flavia@gutermann-bc.de