Energie- und Kohlendioxid-Bilanz der Stadt Biberach

 

Biberach gehört als Wirtschaftsstandort zweifellos zu den erfolgreichsten süddeutschen Städten. Beim Emissionsausstoß liegen wir daher über dem Landesdurchschnitt. 65 % des Energiever-brauchs entfallen auf die Industrie, 18 % auf Haushalte und 15 % auf den Verkehr. Die erfolg-reichen Industrie- und Gewerbebetriebe machen aber den Wohlstand unserer Stadt aus!

 

Um die Energiebilanz zu verbessern ist die Stadt seit Jahren dabei, städtische Gebäude und Schulen nach und nach energetisch zu sanieren. Die Straßenbeleuchtung ist bis in wenigen Jahren komplett auf LED-Technik umgestellt. Für die Gymnasien wird die Wärme durch Pellets-Heizungen erzeugt, das Schulzentrum und der Kindergarten Rißegg werden in diesen Tagen an das Nahwärmenetz – erzeugt durch die Abwärme vom Biomassehof – angeschlossen. Diese Maßnahmen haben die FW immer unterstützt.

 

Die technische Aufrüstung der Gebäude bedeutet jedoch hohen Energieverbrauch. Auch der zunehmende Ausbau der Digitalisierung ist mit steigenden Stromkosten verbunden.

 

Würde der Standard des Biberacher ÖPNV auf das DING-Gebiet übertragen, stiegen viele der über 20.000 Pendler auf den ÖPNV um. Wenn durch staatliche Zuschüsse viele Gewerbe- und Wohngebäude saniert sind, und mehr Wärme und mehr Strom durch erneuerbare Energien erzeugt werden, könnten die Klimaziele der Bundesregierung erreicht werden. Auch ein Umdenken im Reiseverhalten aller wird unumgänglich sein. Und: Mehr Grün verbessert die CO2 -Bilanz! 

 

Kontakt: Magdalena Bopp, Telefon: 6624

 

 

Energie- und Kohlendioxid-Bilanz der Stadt Biberach