Schulsozialarbeit für Mettenberg, Rißegg, Ringschnait und Stafflangen

 

Gott sei Dank sind die Zeiten vorbei, wo der Lehrkörper mit Tatzen und Schlägen auf den Lederhosenhintern (vorausschauend mit Pappe gepolstert) in meist vollen Klassen für Ordnung sorgte. Obwohl heute in der Regel weniger Schüler in der Klasse sitzen, ist die Unterrichtssituation keineswegs einfacher geworden – auch nicht an unseren Teilort-Grundschulen. In den Klassen sitzen Schüler unterschiedlicher Nationalitäten mit Verständigungsproblemen, die Erziehungsstile und Wertvorstellungen aller Familien differieren stark und die häusliche Situation ist oft dem Lernerfolg nicht dienlich. Daneben ist das Engagement der Eltern bei der schulischen Erziehung ihrer Sprösslinge sehr unterschiedlich. Erschwerend kommt hinzu, dass Kinder aus Bürgerkriegsgebieten mit schauderhaften Erfahrungen zu kämpfen haben. 

Durch Präventionsmaßnahmen, Einüben von Konfliktlösungsstrategien, Unterstützung der Eltern in Erziehungsfragen und Projektarbeit in den Klassen mit dem Ziel der Gewalt- und Gesundheitsprävention soll nun Jugend Aktiv im Auftrag der Stadt Biberach die Erziehungs- und Bildungsarbeit der Lehrer soweit unterstützen, dass diese sich auf Fachinhalte und soziales Lernen konzentrieren können. Jede Grundschule erhält daher eine 0,25 Stelle Schulsozialarbeit. Nach Abzug der Förderung des Landes und des Landkreises betragen die jährlichen Kosten für Personal, Sachmittel und Verwaltung ca. 53.000 €. Die FW sind von der Maßnahme überzeugt und stimmen zu.

Kontakt: Ulrich Heinkele, Tel. BC 72042

 

Schulsozialarbeit für Mettenberg, Rißegg, Ringschnait und Stafflangen